Die verschiedenen Orte in Mitteldalmatien

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Dugi Rat Mimice Stari Grad  











Die größte Tourismusregion Dalmatiens ist der Teil rund um seine größte Stadt Split, der mit der Gespannschaft Split-Dalmatien zusammenfällt. Dies ist das Zentrum und das wahre Herz Dalmatiens, wo die meisten seiner Einwohner leben und wo sich die wichtigsten dalmatinischen Inseln und die schönsten Strände befinden. Hier gibt es auch die größte Zahl an wertvollen Kulturdenkmälern und zwei von insgesamt fünf Lokalitäten, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wurden: das historische Zentrum von Split mit dem Diokletianspalast und die historische Stadt Trogir. Wenn Dalmatien, wie viele meinen, den eigentlichen, ursprünglichen Mittelmeerraum bildet, dann ist sein zentraler Teil um Split herum sozusagen das Herz des ganzen Mittelmeers.

Der Spliter Teil Dalmatiens teilte das historische Schicksal der übrigen Teile Dalmatiens, war aber wegen seiner zentralen Lage und des Schutzes durch sein weitläufiges Hinterland etwas weniger Verwüstungen ausgesetzt als die benachbarten Regionen. Daher leben hier so viele Menschen und besonders für die Stadt Split, die nach Zagreb die größte Stadt und das wichtigste Kulturzentrum Kroatiens ist. In der Nähe von Split liegen auch die beiden anderen großen Küstenstädte des Mittleren Dalmatien, Trogir und Omis, während sich weiter im Süden die malerische Makarska-Riviera erstreckt. Vor Split liegen nebeneinander fast alle großen dalmatinischen Inseln, Brac, Solta, Ciovo, Hvar und Vis, und nach Split orientiert sich auch der größte Teil des dalmatinischen Hinterlandes mit Sinj, Imotski, Vrlika und Vrgorac.

Obwohl alle diese Lokalitäten reich sind an kulturellem Erbe von der Vorgeschichte bis in die neueste Zeit, ist das, was den Mittelteil Dalmatiens so besonders macht, das außerordentlich gut erhaltene antike Erbe. Hier befinden sich die zwei wichtigsten antiken Siedlungen Dalmatiens, das altgriechische Issa und das römische Salona, und das größte antike Juwel Kroatiens, das ZENTRUM VON SPLIT MIT DEM DIOKLETIANSPALAST. Das bekannte Spliter Lied, das besagt, dass der römische Kaiser Diokletian seinen Palast an der "schönsten Stelle der Welt, gerade mitten in Split" erbaut hat, hat gar nicht so Unrecht. Dieser römische Kaiser hat Ende des 3. Jh. für seinen Palast eine geschützte, ruhige Bucht unterhalb des bewaldeten Berges Marjan ausgewählt, vor der sich Inseln erstrecken, von denen eine schöner ist als die andere, und in der noch heute Heilwasser fließen. Der Palast hat einen regelmäßigen, fast quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von etwa 200 Metern und war zur Zeit Diokletians von hohen Mauern eingefasst. Wie vorteilhaft diese Lage war, erkennt man an der Tatsache, dass sein Inneres seit damals bis heute fast ständig bewohnt war und dass sich hier noch immer das Zentrum des Lebens dieser größten dalmatinischen Stadt befindet.

Die heutige Kathedrale Sveti Dujam aus dem 7. Jahrhundert, die dem Schutzheiligen von Split gewidmet ist, befindet sich im Mausoleum Kaiser Diokletians, das seiner Funktion wegen im Inneren mit wertvollem sakralem Inventar ausgestattet war. Vor ihrem Eingangstor wurde im 12. Jh. ein prächtiger romanischer Glockenturm errichtet. Ihr prächtiges Inneres ist auch heute ein Ort, der Gläubige ebenso anzieht wie auch zahlreiche Touristen. Vor der Kathedrale ist der Peristil, einst der Platz, auf dem man Diokletian huldigte, und heute ein Treffpunkt von Gläubigen und Touristen.

Im Diokletianspalast finden heute Theatervorstellungen statt, versammeln sich die dalmatinischen Klapachöre und hier pulsiert das Spliter Alltagsleben. In seiner unmittelbaren Nähe befinden sich auch Denkmäler berühmter Kroaten wie des Bewahrers der kroatischen Sprache, Bischof Grgur von Nin, und des "Vaters der kroatischen Literatur" Marko Marulic. Man kann den Palast durch vier Tore verlassen, durch das Eisentor, das Goldtor, das Silbertor, das zu Spliter Piazza führt, und durch das Kupfertor, das einen durch die Keller des Palastes auf die Spliter Uferpromenade bringt. Hier befindet sich, direkt an der Meeresküste, der beliebteste Spazierweg und Treffpunkt der Spliter und ihrer Gäste.

Auch außerhalb der Mauern des Diokletianspalastes gibt es viele wertvolle Kulturdenkmäler. Unter ihnen nehmen die Prokurative eine besondere Stellung ein, ein Platz aus der Neorenaissance am Westrand des Palasts. Hier findet jedes Jahr das Festival des dalmatinischen Chansons statt, das der Liebe der Spliter zum schönen Lied huldigt. Und es gibt weitere schöne Paläste und Kirchen in Split, sogar auf dem Berg Marjan, der grünen Lunge der Stadt. Split ist auch als die Stadt der Museen bekannt. Besondere Erwähnung verdient das Museum der archäologischen Denkmäler Kroatiens, das die wertvollsten Überreste der materiellen und geistlichen Kultur der Kroaten insbesondere aus der Zeit des frühmittelalterlichen kroatischen Staates vom 9. bis zum 12. Jh. enthält. In Split befindet sich auch die bedeutenste von insgesamt drei Galerien, die dem größten kroatischen Bildhauer Ivan Mestrovic gewidmet sind. Und darüber hinaus gibt es viele andere Gemäldegalerien, und viele wertvolle Bilder birgt auch das Museum der Stadt Split.

Von der Bedeutung Splits als größter kroatischer Küstenstadt und drittgrößtem Passagierhafen am Mittelmeer zeugt der Reichtum des Kroatischen Seefahrtsmuseums in Split. Das Museum enthält eine Reihe von Modellen von Schiffen, die seit dem frühen Mittelalter, in der Zeit der großen Segelschiffe und bis in die Moderne hinein die verschiedenen Meere befahren haben. Besonders groß ist der Teil des Museums, der sich mit der Kriegsmarine des 19. und 20. Jh. beschäftigt, und vor dem Museum befindet sich eine offene Fläche, auf der man Originalschiffe besichtigen kann.

Split wurde erst nach dem ersten Weltkrieg die Hauptstadt Dalmatiens, als die bisherige Hauptstadt Zadar vorübergehend unter italienische Verwaltung gefallen war. In der Antike war Salona das Zentrum Dalmatiens, dessen Überreste sich in unmittelbarer Nähe der Stadt Split befinden, im heutigen Solin. Das antike Salona war die Metropole der großen römischen Provinz Dalmatien, die damals einen Raum an der Ostküste der Adria einnahm, der größer war, als das gesamte heutige Kroatien.

Von der Bedeutung Salonas zeugen die weitläufigen Ruinen, die Besucher oft überraschen, da sie in einer Industrievorstadt Split´s liegen. An einigen Stellen sieht man ganze Grundrisse einzelner Gebäude und erhaltene Torbögen einstiger römischer Paläste. Aber die meisten Funde aus Salona werden in dem wertvollsten der Spliter Museen bewahrt, im Archäologischem Museum, dem ältesten Museum Kroatiens, das 1820 begründet wurde. Das Museumsgebäude ziert ein ansprechendes Atrium, und die geschmackvolle Inneneinrichtung veredeln etwa 150.000 verschiedene Exponate. Außer Funden aus Salona und anderen römischen Siedlungen gibt es hier auch eine Vielzahl von Gegenständen aus der altgriechischen und der frühmittelalterlichen Periode. Zu den interessantesten Abteilungen zählen die Sammlung antiker Tonlampen und das römische Glas, die Knochen- und Metallgegenstände und die Edelsteinsammlung.

An der Küste der Kastela-Bucht, an der Split und das antike Salona liegen, findet man noch ein weiteres großes Juwel des kroatischen Kulturerbes, das als Teil des Welterbes unter dem Schutz der UNESCO steht, die "historische Stadt Trogir". Sie liegt auf einem kleinen Inselchen zwischen dem Festland und der Insel Ciovo, mit denen sie durch Brücken verbunden ist, und bietet seit dem Mittelalter einen fast unveränderten Anblick. Was Trogir so besonders macht, ist seine Kontinuität seit der Zeit der alten Griechen, so dass man hier nebeneinander Denkmäler aus der hellenistischen Epoche, dem antiken Rom, dem frühen Mittelalter und dem späten Mittelalter findet.

Das bedeutendste Kulturdenkmal in Trogir ist die Kathedrale Sveti Lovro, die im 13. bis 15. Jh. errichtet wurde. Bekannt ist sie für ihr beeindruckendes romanisches Portal des Meisters Radovan und ihren Barockaltar mit seinem monumentalen Ciborium. Im Nordschiff der Kirche befindet sich die Kapelle Bl. Ivan Ursini aus dem 15. Jahrhundert, deren prächtige Plastik an den Wänden und der Decke als der Gipfel der Renaissancearchitektur und -skulptur in Dalmatien gilt. Gleich neben der Kathedrale befindet sich die städtische Loggia aus dem 15. Jahrhundert, und aus der gleichen Zeit stammt auch die Festung Kamerlengo am westlichen Rand der Stadt, die in melodiösen Trogirer Liedern besungen wird.

Der größte Teil der Funde aus der reichen Geschichte Trogirs wird im Museum der Stadt Trogir im Palast Garagnini - Fanfogna bewahrt. Das Museum zeichnet sich durch wertvolle Gemälde und Skulpturen aus und enthält auch eine reich bestückte Bibliothek. Eine reichhaltige Sammlung kennzeichnet auch das Benediktiner-Nonnenkloster Sveti Nikola aus dem 11. Jahrhundert. Sein bedeutenstes Exponat und eine Art Symbol der Stadt Trogir ist ein Relief mit der Figur Kairos, des Gottes des glücklichen Augenblicks, aus dem 3. Jh. v. Chr.

Auch die nähere Umgebung Trogirs bietet viele gut erhaltene Kulturdenkmäler. Unter ihnen sind eine Mühle aus dem 16. Jh. in Pantana unweit des Flughafens Split und ein Festungsturm in der Ortschaft Marina aus dem 15. Jh. besonders erwähnenswert. Wenn wir uns von der Küste der dalmatinischen Region Split den mitteldalmatinischen Inseln zuwenden, erwartet uns auch hier eine Fülle antiker und mittelalterlicher Denkmäler, aber auch grüne Landschaften und malerische Dörfer und Städte. Unter diesen Inseln sticht HVAR besonders hervor, das die bekannte amerikanische Zeitschrift "Traveler" zu einer der zehn schönsten Inseln der Welt gekürt hat. Hier begeistert die von mächtigen mittelalterlichen Mauern umgebene Hauptstadt Hvar die Besucher mit ihrer Schönheit am meisten. Von ihrer Festung Spanjol hoch über der Stadt bietet sich ein herrlicher Ausblick auf die grünen Inseln Pakleni Otoci und die Weiten des offenen Meeres.

Die Insel Hvar ist auch durch den Ager von Stari Grad, dem antiken Pharos, bekannt, eine Parzellierung der Grundstücke in den Ebenen, die noch aus hellenistischer Zeit erhalten ist. Aber auch malerische Dörfer mit gut erhaltener alter Architektur wie Velo Grablje gibt es auf Hvar ebenso häufig wie auch Kirchen und kleine Kapellen. Auch die kleinen Museen in den Inselstädten Hvar und Stari Grad bergen sehr wertvolle Kunstwerke. Das bedeutenste unter ihnen ist das Letzte Abendmahl aus dem 15. Jh. im Speisesaal des Franziskanerklosters in Hvar. Die Gäste der Stadt Hvar lieben es besonders, Zeit auf dem städtischen Hauptplatz vor der Kathedrale und neben dem alten Arsenal und dem ältesten kroatischen Theater zu verbringen. Aber auch das Kloster der Benediktinerinnen, das bekannt ist für die einzigartige Anfertigung von Spitzen aus Agavenfasern, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Der einstige Hauptort der Insel, Stari Grad und dieser Nachfahre des griechischen Pharos, nach dem die ganze Insel benannt ist, zeichnet sich ebenfalls durch ein reiches Kulturerbe aus. Im lokalen Museum gibt es eine dem alten Pharos gewidmete Sammlung, eine Schifffahrts- und eine ethnographische Sammlung und die Gemäldegalerie "Juraj Plancic". Der wertvollste Teil des Kulturerbes von Stari Grad ist der Tvrdalj, ein befestigtes Renaissanceschloss vom Beginn des 16. Jahrhunderts, das der große kroatische Dichter Petar Hektorovic erbauen ließ, um darin zu leben und zu arbeiten. Auch andere Teile dieser Insel, die Lavendelfelder, alte Trockenmauern und Hirtenhütten zieren, wirken äußerst malerisch. Der Ort Jelsa zeichnet sich durch seinen Renaissance- und Barockplatz Sveti aus, während Vrboska für seine einzigartige Wehrkirche Vweta Marija od Milosrdja aus dem 16. Jh. bekannt ist.

Die größte und höchste dalmatinische Insel BRAC besitzt nicht so viele Denkmäler wie Hvar, fesselt aber die Aufmerksamkeit ihrer Besucher durch großartige Ausblicke, die schönsten Strände und den weissen Stein ihrer Häuser. Aus den antiken Steinbrücken von Brac stammt der Stein, aus dem eine große Zahl von Palästen in Dalmatien und Venedig und sogar ein Teil des Weißen Hauses in Washington errichtet wurden. Die Bracer sind auch für ihr ganz besonderes Wesen bekannt, das in dem Bau von Denkmälern für Leute, die sie mit irgendetwas besonders berührt haben, zum Ausdruck kommt. So gibt es im Ort Selce Denkmöler für Papst Johannes Paul II., den deutschen Politiker Hans Dietrich Genscher und den russischen Schriftsteller Lev Tolstoj.

Das bedeutenste Kulturdenkmal der Insel Brac ist die Einsiedelei Pustinja Blaca, die kroatische Glagolitermönche im 15. Jh. tief in die Berge hineingebaut haben. Das Kloster zeichnet sich durch eine mystisch- kontemplative Atmosphäre, eine alte Sternwarte und eine Museumssamlung aus. Auch das größte Heimatmuseum der Insel liegt im bergigen Inneren der Insel in einem alten Turm in der malerischen Siedlung Skrip. Gäste von Brac beeindrucken auch die imposanten Kirchtürme aus dem weißen Bracer Stein. Der attraktivste unter ihnen ist der Glockenturm im kleinen Dorf Lozisca aus dem 19. Jahrhundert, ein Werk des kroatischen Bildhauers Ivan Rendic. Das Weiß des Bracer Steins ziert auch das ansprechende Mausoleum der Familie Petrinovic in der größten Bracer Siedlung Supetar.

Die äußerste größere mitteldalmatinische Insel VIS in den Weiten des offenen Meeres ist bekannt für die wertvollste Fundstätte Kroatiens aus der Zeit des Hellenismus, aber auch für ihre authentische mediterrane Atmosphäre und das kristallklare Meer an der Küste seiner beiden Städte Vis und Komiza. Dazu hat teilweise die Insel beigetragen, denn wegen ihrer Funktion als Militärstützpunkt war Ausländern in der Zeit des kommunistischen Jugoslawien bis 1991 der Aufenthalt auf der Insel verboten.

Diese Authentizität ist in Komiza im Süden der Insel und besonders ausgeprägt, dessen Mitte von dem malerischen Turm Grimaldi beherrscht wird. Die bedeutensde Kirche von Komiza, die Kirche Sveti Nikola, erhebt sich über die Stadt und bietet einen hervorragenden Ausblick auf die Weiten des Meeres und die äußeren Adriainseln Bisevo, Sveti Andrija und Palagruza. Noch schöner jedoch ist der Ausblick von den noch höher gelegenen kleinen Kirchen oberhalb von Komiza. Das Meer rund um Komiza ist seit jeher sehr fischreich, und daher ist Komiza auch als eines der Hauptzentren der Adriafischerei bekannt. Hier gibt es auch ein eigenes Fischereimuseum, und die Fischrestaurants zeichnen sich durch ihre besondere Atmosphäre aus. Die Stadt Vis auf der Nordseite der Insel liegt in einer weiten, ruhigen Bucht und bietet Seglern beliebte Ankerplätze. Auch Vis zieren alte Kirchen und hübsche Steinhäuser, und hier lag im 4. Jahrhundert v. Christus die damals wichtigste Stadt Dalmatiens, die griechische Kolonie Issa. Fundstücke aus Issa werden im Archäologischen Museum in Vis bewahrt, das für seine umfangreiche Sammlung alter Amphoren und anderer Kermaiken bekannt ist. Sein bekanntestes Exponat und eine Art Wahrzeichen von Vis ist ein Bronzekopf der griechischen Göttin Artemis.

Bei Vis fand seiner wichtigsten strategischen Lage am Mittelmeer wegen 1866 eine der größten Seeschlachten zwischen der Habsburger und der italienischen Flotte statt, deren Jahrestage noch heute mit Gedenkveranstaltungen begangen werden. Die Insel Vis spielte auch im zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle, denn in einer Höhle im Inneren der Insel saß 1944 der Führungsstab des Partisanenheers unter der Führung von Josip Broz Tito. Und am Ende unserer Reise durch das Mittlere Dalmatien ist es an der Zeit, auch einen Blick in das kartstige Innere der Dalmatinska Zagora zu werfen, der Heimat einer stolzen und kriegerischen Bergbevölkerung, die für die Bewahrung ihrer alten Bräuche bekannt ist. Der bekannteste unter ihnen ist das kroatische Ritterspiel der Sinjska Alka. Sie findet jedes Jahr im August in der größten Stadt der Dalmatinska Zagora statt, in Sinj, und markiert den Jahrestag einer Schlacht von 1715, als 500 kroatische Soldaten aus Sinj den Angriff eines 60.000 Mann starken türkischen Heeres zurückwarfen.

In diesem Ritterturnier bemüht sich der Reiter in einer traditionellen Alkaritracht auf einem Pferd in vollem Lauf in drei Durchgängen mit einer Lanze die Mitte eines kleinen Eisenrings, der "Alka", zu treffen und für den Sieg so viele Punkte wie möglich sammeln. Auch die anderen Teilnehmer der Alka tragen traditionelle Trachten und die Mädchen aus Sinj und seiner Umgebung haben ihre Traditionstracht ebenfalls bewahrt. Außer durch die Alka ist Sinj auch durch die Wallfahrt der Wundertätigen Jungfrau von Sinj, die wichtigste Wallfahrt Dalmatiens, bekannt, und es besitzt auch ein interessantes Museum.

Die Umgebung von Sinj bietet viele archäologische Funde aus der Antike und dem frühen Mittelalter. Eine Besonderheit sind seine Stecci, frühmittelalterliche kroatische Grabdenkmäler. Auf dem Wege von Sinj nach Split befindet sich auch das monumentale Denkmal der Dalmatinska Zagora, die herrschaftliche Festung in Klis, die durch mehrere Schlachten gegen die Türken im 16. Jahrhundert bekannt geworden ist. Von ihren noch heute bewahrten Mauern und Türmen bietet sich einer der schönsten Ausblicke auf die Stadt Split. Eine monumentale Festung ziert auch die zweite wichtige Stadt der Dalmatinska Zagora, Imotski, unterhalb derer sich der wunderbare See Modro Jezero darbietet.

                  - Wir wünschen Ihnen einen Schönen Urlaub in Mitteldalmatien -

 

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